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	<title>Michael Schäfer &#187; RWE</title>
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	<description>Stellvertretender Fraktionsvorsitzender; Sprecher für Klima- &#38; Energiepolitik</description>
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		<title>FingeRWEg von urgewald!</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 14:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie + Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Post von Schäfer]]></category>
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		<category><![CDATA[Jung von Matt]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael Schäfer hat der Agentur "Jung von Matt" (JvM) einen Offenen Brief geschrieben. JvM versucht die Nichtregierungsorganisation <a href="http://www.urgewald.de">urgewald</a> mit juristischen Mitteln mundtot zu machen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief<br />
(<a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/files/dokbin/278/278735.rwe_versteht_keinen_spass.pdf">hier als PDF</a>)</p>
<p>Sehr geehrter Herr Jung,<br />
mit Überraschung habe ich gelesen, dass Ihre Agentur dem Umweltverband Urgewald mit einer Strafanzeige und Schadensersatzforderungen droht, weil dieser eine Anzeige Ihrer Agentur für den RWE-Konzern persifliert hat.</p>
<p>Dass Ihre Agentur gegenüber Fachmedien betont, sie wolle sich nicht in den politischen Streit um die Atomkraft einmischen, ist absurd. Schon mit der Anzeigenkampagne selbst mischen Sie sich ein, indem sie Atomstrom als „Pro Klima“-Strom bewerben, obwohl die Atomkraft einer wirksamen Klimaschutzstrategie im Weg steht, weil sie das erforderlichen Umsteuern auf Energieeffizienz, erneuerbare Energien und flexibel steuerbare dezentrale Kraftwerke massiv behindert (S. 24ff).<br />
Mit der Androhung von Schadensersatzforderungen gegen den Umweltverband Urgewalt greift Ihre Agentur nun zum schärfsten Mittel, mit dem die Atomlobby ihre Gegner klein kriegen kann: Dieser Rechtsstreit könnte für den Umweltverband Urgewald existenzbedrohend sein. Stärker kann man sich in diese politische Auseinandersetzung gar nicht einmischen. Dass Ihre Agentur sich als völlig spaßfrei erweist, indem Sie mit Anwälten gegen Anzeigenpersiflagen vorgeht, wird Ihnen keinen Kreativpreis einbringen. Aber vielleicht gibt es für die kostenlose PR, die Sie „Urgewald“ verschafft haben, ja wenigstens einen EFFI.</p>
<p>Ich fordere Sie dazu auf, die Aufforderung zu einer Unterlassungserklärung zurückzunehmen und zu erklären, dass Ihre Agentur nicht weiter mit juristischen Mitteln und Schadensersatzdrohungen gegen die persiflierte Anzeige vorgehen wird.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Michael Schäfer<br />
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender</p>
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