Schummel-Milch kennzeichnen!

Michael Schäfer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verbraucherrechte, begrüßt die Aktion “Rettet die Frischmilch” der Verbraucherzentrale Berlin:

Wir Grüne fordern den Einzelhandel auf, wieder Frischmilch in ihre Sortimente aufzunehmen. Inzwischen gibt es in vielen Berliner Supermärkten keine Frischmilch mehr zu kaufen, sondern nur die hocherhitzte sogenannte “länger frische” Milch und H-Milch. Schon die Bezeichnung “länger frisch” ist irreführend. Diese Milch ist durch Erhitzung länger haltbar, aber weniger frisch. Vitamingehalt und Geschmack der Milch leiden unter der Erhitzung. Auch Bio-Milch ist in fast keinem Supermarkt mehr als echte Frischmilch erhältlich.

Die Aktion “Rettet die Frischmilch” der Verbraucherzentrale Berlin kommt deswegen genau zum richtigen Zeitpunkt. Frischmilch-AktivistInnen können am Kühlregal oder an der Pinnwand ihres Supermarktes durch einen gelben Klebezettel mit der Aufschrift “Wo ist die Frischmilch?” deutlich machen, dass ihnen dieses Lebensmittel fehlt.

Jedoch: Die VerbraucherInnen allein sollen es nicht richten. Auch die Politik muss endlich handeln! Wir fordern den Senat auf, eine echte Kennzeichnung der Schummel-Milch im Bundesrat einzufordern.

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Michael.Schäfer.Grün

Portrait Michael Schäfer Die Neubaupläne für ein Kohlekraftwerk in Berlin sind tot. Berlin hat jetzt die Chance, auf erneuerbare Energien, hocheffiziente Gasheizkraftwerke plus Energieeinsparung zu setzen. Als Vorreiter beim Klimaschutz könnte Berlin auch neue Unternehmen für die Stadt gewinnen. Dafür setzte ich mich im Abgeordnetenhaus ein.

Michael Schäfer
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Klimaschutz, Energiepolitik und Verbraucherrechte
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