Potenzial für dezentrale Energieerzeugung nutzen

Michael Schäfer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Energiepolitik, erklärt anlässlich zur heute vorgestellten Studie “Dezentrales Wärmekonzept” von Professor Twele (FHTW):

Die heute von Klimaallianz und BUND Berlin vorgestellte Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um die künftige Energieversorgung Berlins. Sie zeigt deutlich auf, dass die Potenziale für eine dezentrale Wärmeversorgung in Berlin noch bei weitem nicht ausgeschöpft sind.

Dezentrale Lösungen sollten zuerst dort zur Anwendung kommen, wo Wärmeenergie in Berlin am klimaschädlichsten eingesetzt wird. Denn noch decken Öl- und Stromheizungen 30 Prozent des Berliner Wärmemarktes. Hier sehen wir eine wichtige Aufgabe für Vattenfall, die Gasag, weitere Energieanbieter und insbesondere auch für Berlins Gebäudeeigentümer.

Der Senat, der sein Energiekonzept 22 Monate nach dessen Ankündigung erst im Februar 2009 in Auftrag gegeben hat, muss den Umweltverbänden dankbar sein, dass sie mit der Studie auch deutlich machen werden, wie für von Vattenfall unabhängige Anbieter ein Zugang zum Berliner Fernwärmenetz ermöglicht werden kann.

Wir halten eine stärkere Nutzung der erneuerbaren Energien für Berlins Wärmeversorgung für möglich. Dazu müssen und können neben der Biomasse auch andere Energieträger, wie etwa die Erdwärme, stärker genutzt werden.

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Michael.Schäfer.Grün

Portrait Michael Schäfer Die Neubaupläne für ein Kohlekraftwerk in Berlin sind tot. Berlin hat jetzt die Chance, auf erneuerbare Energien, hocheffiziente Gasheizkraftwerke plus Energieeinsparung zu setzen. Als Vorreiter beim Klimaschutz könnte Berlin auch neue Unternehmen für die Stadt gewinnen. Dafür setzte ich mich im Abgeordnetenhaus ein.

Michael Schäfer
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Klimaschutz, Energiepolitik und Verbraucherrechte
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